Orientierungslauf in Westfalen

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Westfälische Sprintmeisterschaften 2008

Im Landschaftspark Duisburg Nord trafen sich Westfalens Orientierer/innen am 13. April zu ihren 2. Sprintmeisterschaften auf Landesebene. 2007 orientierte man auf der Deutschlandhalde zu Meisterschaftsehren. Zwei Schleifen hatte das Organisationsteam um Tobias Wolf auf den Karten Meidericher Steppe und im Schatten der Hochöfen gelegt. Insbesondere mit der letztgenannten Karte lieferte Tobias ein Meisterstück ab. Die alten Industrieanlagen der Meidericher Eisen- und Stahlhütte in lesbarer verständlicher Weise zu Papier zu bringen war ein schwieriges Unterfangen, wobei das Problem der Generalisierung, bzw. des Weglassen von Einzelheiten im Mittelpunkt stand. Für die Darstellung der zweiten Ebene kreirte Tobias sogar neue Symbole.

Die 1,4 bis 2,8km langen Schleifen wurden von den rund 150 Teilnehmern im Schnitt in gut 20 Minuten gemeistert. Die Zeitaddition beider Läufe ergab dann die Position im Kampf um die Westfalentitel. Diese und alle weiteren Platzierungen sind unter www.olg-siegerland.de zu finden.

Der Landschaftspark ist einfach ein tolles Gelände, welches hoffentlich noch nicht seinen letzten OL erlebt hat. Ein großes Dankeschön an Tobias und sein Team für dieses schöne und spannende Erlebnis.

 

                                                                                                Dieter Schlaefke
Während der Eroberung der Meidericher Steppe schickte Petrus leider reichlich Kühlung vom Himmel, so dass die Beinkühlung bei der Querung der alten Emscher, für die sich einige Aktive bei ihrer Routenwahl entschieden, eigentlich überflüssig war. Gleichzeitig verursachte der Regen einige rutschige Hänge und Stufen, deren man mit Dobb-bewehrten OL-Schuhen jedoch noch gut Herr werden konnte. Gut ausgewählte Postenstandorte (Höhleneingang, Durchgang im Maschinenhaus) boten tolle OL-Erlebnisse.

Zum zweiten Lauf zogen Teilnehmer und Organisatoren zu den Kletterwänden der Alpinisten um. Da sich auch die Sonne hinter den Wolken hervortraute, genossen alle die Runde zwischen Hochofenplattform, Kläranlage, Amphitheater, Gasometer, Labyrinth und Gleisanlagen. Karin Schmalfeld gefiel die Aussicht so gut, dass sie überflüssigerweise einen Blick in die dritte und vierte Etage am Hochofen warf. Christoph Luter stürzte sich im Labyrinth mutig in die Tiefe, als er dort seinen Posten beim Blick über die Mauer erspähte.